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Um heutzutage Elterngeld beziehen zu können, muss ein Elterngeldantrag gestellt werden. Mit diesem Elterngeldantrag beginnt der Zeitraum für den Bezug des Elterngeldes. Dieser Zeitraum beträgt in der Regel zwölf Monate ab der Geburt des Kindes. Die Mindestzahlung des Elterngeldes beträgt 300 Euro pro Monat. Höchstens werden 1800 Euro pro Monat gezahlt. Die Höhe des Elterngeldes hängt von dem Einkommen des Elternteils ab, welches das Elterngeld beantragt hat und es bezieht. Zu anderen staatlichen wird das Elterngeld stets dazu gerechnet. Es zählt als volles Einkommen und hat damit auch Einfluss auf andere staatliche Bezüge, wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe. Bei Unsicherheiten bezüglich dieser Zuschüsse, sollte ein Sachbearbeiter des Vertrauens befragt werden.

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Erziehungsgeld

Hier finden sie Info’s zum Erziehungsgeld und Anträge zum Elterngeld.

Elternzeit

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Elterngeldantrag

Erziehungsgeld - neu


Während es bis ins Jahr 2007 das sogenannte Erziehungsgeld für Familien gab, die wegen des neu geborenen Nachwuchses daheim blieben, wurde das „alte Modell“ schließlich durch das sich bis heute erfolgreich bewährte Elterngeld abgelöst.

Dies bedeutet, dass man nach der Geburt eines Babys und unter der Voraussetzung, dass man die sogenannte Elternzeit nimmt, Bezüge in Höhe von 67 % bzw. maximal 1.800,00 EUR pro Monat vom Staat erhält. Dazu muss ein Elterngeldantrag gestellt werden.

Eine Auszahlung des jeweiligen Betrages kommt 14 bzw. 12 Monate lang in Betracht, je nachdem, ob der Partner ebenfalls die Elternzeit für mindestens 2 Monate in Anspruch nimmt oder seine wöchentliche Arbeitszeit auf maximal 30 Stunden verringert. Letztere Variante führt zum 14-monatigen Bezug.


Elterngeldantrag - wo?


Der Antrag muss nach Geburt des Kindes bei der jeweils zuständigen Erziehungsgeldstelle eingereicht werden, also Sozial- oder Jugendamt. Um die Bearbeitung des Antrages nicht zu verzögern, sollte bereits während der Schwangerschaft Auskunft hinsichtlich der richtigen Beantragung bei der zuständigen Behörde eingeholt werden, da die vorzulegenden Unterlagen von Bundesland zu Bundesland verschieden sind.

Die grundlegenden Dokumente sollten aber unbedingt vorhanden sein. Dazu gehören neben der Geburtsurkunde des Kindes und einer Mutterschaftsgeldbestätigung der Krankenkasse auch Einkommensnachweise des letzten Jahres vor der Geburt des Babys.

Sollten während des Bezuges von Mutterschaftsgeld Zuschüsse vom Arbeitgeber bezahlt worden sein, ist auch hierüber eine Bestätigung vorzulegen. Außerdem – sollte eine Tätigkeit während des Bezuges geplant sein – muss eine Arbeitgebererklärung über die Anzahl der geplanten Arbeitsstunden beigebracht werden, welche auch vom Elterngeldbezieher selbst schriftlich bestätigt werden muss.


Sonderfälle


Es gibt auch die Möglichkeit, statt in Elternzeit zu gehen, die Arbeitszeit einfach nur zu verringern. Um die Voraussetzungen für eine Auszahlung des Elterngeldes zu erfüllen, muss der Elterngeldbezieher jedoch weniger als 30 Stunden in der Woche arbeiten.

Ein weiterer Sonderfall ist der sogenannte „Geschwisterbonus“, welcher zu einer 10 % -igen Erhöhung des bisher ausbezahlten Betrages führt, sollte innerhalb von 36 Monaten nach der Geburt des 1. Kindes ein weiteres geboren werden.

Auch einen Bonus für Alleinerziehende gibt es in Fällen, wo einwandfrei nachgewiesen werden kann, dass das Kind auch tatsächlich allein aufgezogen wird – sie bekommen volle 14 Monate Erziehungsgeld.


Abschließend ist nochmals darauf hinzuweisen, dass es von Vorteil ist, sich bereits während der Schwangerschaft bei Ämtern und Behörden über die Beantragung des Elterngeldes sowie die benötigten Dokumente umfassend zu informieren.